6. Dezember 2018
Press Release

Weihnachtsgeschenke für Kinder: Männer suchen eher nach Lego, Großeltern nach Playmobil

München, 6. Dezember 2018 – Lego ist nicht unbedingt nur ein Kinderspielzeug. Nur die Hälfte der Internetnutzer, die in der Vorweihnachtszeit nach den bunten Bausteinen suchen, haben Kinder und mehr als die Hälfte (57 Prozent) sind Männer. Andere Spielwarenmarken wie Playmobil, Baby Born, Barbie und der Audioplayer Toniebox werden dagegen überdurchschnittlich häufig von Menschen über 60 Jahren gesucht. Dies sind die Ergebnisse einer Auswertung des Technologieunternehmens Quantcast, das im November 2018 analysierte, welche Nutzer in Deutschland online nach beliebten Spielwarenmarken suchen.

Dabei wurde sowohl der prozentuale Anteil der jeweiligen demografischen Gruppe an allen deutschen Internetnutzern, die nach dem jeweiligen Begriff gesucht haben, als auch der Indexwert berücksichtigt. Der Index gibt die Abweichung vom Internetdurchschnitt (Internetdurchschnitt = 100) an und ist ein Indikator dafür, wie stark das jeweilige Merkmal in der Zielgruppe ist. Weitere Ergebnisse der Analyse:

  • Lego kommt bei Männern (Index 110) im Alter zwischen 40 und 49 Jahren (Index 119) mit einem Monatseinkommen zwischen 2.000 und 3.000 Euro (Index 111) besonders gut an.
  • Ein genauerer Blick zeigt, dass die Submarke Lego Ninjago eher von Frauen (Index 111) mit Kindern (Index 119) gesucht wird. Nach Lego Star Wars suchen dagegen eher Männer (Index 125) ebenfalls mit Kindern im Haushalt (118).
  • Playmobil, Baby Born und die Toniebox werden überdurchschnittlich häufig von Nutzern über 60 Jahren gesucht (Index 132) – anscheinend sind sie beliebte Geschenke der Großeltern.
  • Playmobil weist zudem einen hohen Indexwert für das Einkommenssegment von 3.000 bis 4.000 Euro monatlich auf.
  • Die Barbie wird von 16- bis 19-Jährigen oft überdurchschnittlich geschätzt (Index 121). Dementsprechend ist hier die Einkommensstruktur bis 1.000 Euro überrepräsentiert (Index 113).

„Das Beispiel Lego zeigt, dass Spielzeugmarken ihre Kommunikationsmaßnahmen nicht wie selbstverständlich nur an Mütter oder Eltern mit Kindern richten sollten“, resümiert Sara Sihelnik, Country Manager DACH bei Quantcast. „Audience Insights basierend auf First-Party-Daten liefern nuancierte Informationen zur Zielgruppe einzelner Produkte und Marken und erlauben es beispielsweise saisonale Veränderungen in der Zielgruppe zu erkennen und die Werbestrategie entsprechend feinzujustieren.“

Über Quantcast

Quantcast entwickelt und betreibt die größte Plattform für Audience Insights und Messung im offenen Internet. Basierend auf einem Live-Datenset von über 100 Millionen Websites im stationären und mobilen Internet wendet Quantcast maschinelles Lernen an, um Werbetreibende, Inhalteanbieter und Agenturen dabei zu unterstützen, das Verhalten ihrer Zielgruppen in Echtzeit besser zu verstehen und vorherzusehen. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen mit Hauptsitz in San Francisco über 700 Mitarbeiter in 20 Büros und 10 Ländern. In Deutschland unterhält das Unternehmen Büros in München und Hamburg. Weitere Informationen unter www.quantcast.de